Zwischen sparen und hoffen

Mit einer quirligen Runde ist heute in Düsseldorf unsere media coffee-Reihe 2009 zu Ende gegangen. Schade, denn so richtig geklärt haben wir ja eigentlich noch nicht, wer von der Medienkrise wirklich profitiert. Und vor allen Dingen nicht, WIE man von der Krise profitiert. Aber das wäre wohl auch zu viel verlangt von unseren regelmäßigen Meetings im kleinen Kreise. Was haben wir heute neues von den Granden der Medienbranche erfahren? Sparen und Hoffen heißt die Devise. So lange in den Verlagshäusern so viele Sekretärinnen herumlaufen, als sei der Computer noch nicht erfunden, lässt sich wohl der eine oder andere EURO identifizieren, sagte man.       Auch Hoffnung auf Besserung in der Anzeigensituation ist eine vielversprechende Option, sagte ein anderer. Schade nur, dass man dabei doch mit der Möglichkeit rechnen muss, dass sich diese Hoffnung womöglich nicht erfüllen könnte. Ansonsten hörten wir viel über die üblichen Verdächtigen, wenn es um zukünftige Erlösmodelle geht: Paid Content, Mobile, Zusammenlegung von Redaktionen, Exklusivität und Qualität. Sehen wir es mal so: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und die traditionsreiche Zeitungsbranche lässt sich nicht in einem media coffee-Jahr umbauen. „Es gibt nicht die Zauberidee, die die Verluste im Print auffangen kann. Wir müssen unsere Kernkompetenz vertiefen. Wir müssen die Kreativität anheizen!“, forderte ZEIT-Chef Rainer Esser mit Leidenschaft. Und das ist doch eine gute Richtung! Freuen wir uns schon jetzt auf ein spannendes 2010.

Very good work! I always like

Very good work! I always like to leave comments whenever I see something unusual or impressive. I think we must appreciate those who do something especial. Keep it up, thanks David Mayer geo tv
 

Zwischen sparen und hoffen

Sparen ist sicherlich nicht die Lösung. Genauso wie die Kundenreaktion in der Krise - Werbung wird gestrichen. Wichtig ist, wie klassische Medien auf die wachsende, nicht zuletzt durch das Internet, Selbständigkeit der Kunden reagieren.
 

Krise oder Umbruch?

Vielleicht ist ja die Medienkrise nur das Resultat des fehlenden Umdenkens in Printmedien und Verlagen? Das Interesse an Informationen und Themen scheint ungebrochen zu sein, nur die Art der Aufnahme der Inhalte ist in Zeiten von Blogs, Twitter und Social Communities anders geworden. Sicher wäre hier eine erhöhte Flexibilität der erste Schritt aus der Krise heraus.

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