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Jens Petersen, Leiter Unternehmenskommunikation
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Wir behalten die Kontrollhoheit!

Eine muntere Diskussionsrunde ist soeben zu Ende gegangen. Die Kalkscheune in Berlin war voll bis unters Dach - gut 300 Gäste sind erschienen, darunter auch diverse Twitterer. Sorry an alle, die spät zur Veranstaltung kamen und deshalb stehen mussten!

Der Abschied vom Flaschenhals

Dr. Peter Frey, Leiter ZDF-Hauptstadtstudio: "Die Art und Weise der Nutzung des Internets beinhaltet auch gefährliche Tendenzen. Der übliche Flaschenhals war bei Obama nicht mehr so entscheidend - also TV und Zeitungen. Als Journalist muss man das kritisch sehen." Tja, wie auch immer es kommen wird, Medienkompetenz in Web und TV werden das A und O des Bürgers im Wahlkampf sein.  

Das Elixier eines jeden Wahlkampfes

Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Wir haben den Wahlkampf von Obama natürlich sehr intensiv beobachtet. Wir sind schon vor zwei Jahren in den USA gewesen, um zu schauen, was man davon adaptieren kann. Glaubwürdigkeit ist für uns das Elixier eines jeden Wahlkampfes." Hoffentlich bekommen wir davon eine ordentliche Portion zu sehen im Sommer.  

Parteien müssen Kontrollverlust in Kauf nehmen

Kajo Wasserhövel, Bundesgeschäftsführer SPD, zu einem der wichtigsten Merkmale des Wahlkampfes von Obama: "Es ist nicht entscheidend , wie viel Buntes die Parteien ins Netz stellen, sondern der entscheidende Punkt ist, dass Obamas Wahlkampf zentral geplant und dezentral durchgeführt wurde. Das bedeutet natürlich in gewissem Maße einen Kontrollverlust, auf den sich die Parteien einlassen müssen."  

Noch eine gute Stunde bis zum Startschuss

Fleißiges aufbauen in der Kalkscheune. Alles läuft nach Plan. Kein Referent hat kurzfristig abgesagt. Frühlingswetter in der Hauptstadt. Da kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Morgen geht's los!

Morgen ab 18:00 Uhr fragen wir in der Berliner Kalkscheune "Heißt von Obama lernen, siegen lernen?". Es wird richtig voll beim ersten media coffee in diesem Jahr. Kommen Sie also rechtzeitig. Zwar bestimmt heute wohl eher das Schicksal von Bahnchef Mehdorn die Nachrichtenlage, aber wir haben trotzdem ein paar frische Lesetipps zum Superwahljahr für Sie: "Thüringer Wahlkämpfer erproben Twitter und Co.", "Warum Merkel nicht Obama ist" oder "Zwitschernde Politiker gelten als modern". Für alle Twitterer, die morgen live dabei sind: Unser Hashtag heißt #mediacoffee. Übrigens, wenn das Stichwort in Ihren Twitterbeiträgen auftaucht, werden die Tweets automatisch auch auf www.mediacoffee.de gezeigt. So sieht es übrigens aus in der Kalkscheune:

 

 

 

 

 

 

 

Schöne Zusammenfassung in der FTD

In den letzten Tagen wurde wahnsinnig viel geschrieben, gebloggt und getwittert über das, was zu Winnenden geschrieben, gebloggt und getwittert wurde. Herzlichen Dank an die FTD für die notwendige Zusammenfassung und Einordnung des Geschehens. Drei Seiten Pflichtlektüre für uns alle. Sicher kommt das Thema auch bei unserer Auftaktveranstaltung in Hamburg auf den Tisch.

mediacoffee.de mit neuem Konzept!

Nach mehr als zwei Jahren Autoren-Blog haben wir uns für ein komplett neues Konzept entschieden. Ab sofort werden wir unter mediacoffee.de intensiv über unsere gleichnamige Veranstaltungsreihe berichten. Hier erfahren Sie, welche Termine wir anbieten, welche Themen wir diskutieren und welche Diskussionsteilnehmer wir gewinnen konnten. Außerdem finden Sie hier Bilder, in Kürze auch Videos, können unser Blog verfolgen oder unsere Tweets lesen. Das bisherige Plattformkonzept mit zahlreichen Autoren aus der PR-Branche werden wir nicht weiter fortsetzen.

Tolle Resonanz auf unseren Berliner media coffee

Am 31. März findet in Berlin unser erster media coffee des Jahres 2009 statt. Schon 250 Fachleute für politische Kommunikation und Journalismus haben sich bis heute für "Superwahljahr 2009 - Heißt von Obama lernen, siegen lernen?" angemeldet. Das so genannte Superwahljahr fühlt sich momentan jedenfalls an wie das Luftholen vor dem großen Sprung. Die Parteien haben ihre Portale aufgefrischt und in Stellung gebracht, die große Koalition besteht eigentlich nur noch auf dem Papier. Da kommen wir mit unserem Thema  genau zum richtigen Zeitpunkt. 

Erste Referenten für Hamburg stehen fest

Georg Mascolo  Philipp Schindler
Georg Mascolo, Chefredakteur SPIEGEL Philipp Schindler, Zentral-Europa-Chef Google

 

Für den media coffee am 21. April in Hamburg haben wir die ersten beiden prominenten Zusagen. Wir freuen uns auf Georg Mascolo, Chefredakteur des SPIEGEL, und auf Philipp Schindler, Zentral-Europa-Chef von Google.